Prostataerkrankungen

Erkrankungen der Prostata sind relativ häufig. selten. Wichtig ist nur die Anzeichen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Wir bieten an:

  • Diagnostik und Therapie bei gutartiger Prostatavergrößerung, entzündlichen Prostataerkrankungen und bei Prostatakrebs


Prostata

Die Prostata sitzt anatomisch unter Blase und wird von der Harnröhre durchzogen (prostatische Harnröhre). Nach hinten schließt sich die Prostata direkt dem Mastdarm an, weswegen die Prostata bei der urologischen Untersuchung durch den After gut tastbar ist. Das Organ ist bei einem jungen Mann etwa kastaniengroß. Die Funktion der Prostata liegt primär im Bereich der männlichen Fortpflanzung, da sie Drüsenflüssigkeit produziert, die mit den Spermien herausgeschleudert wird.


Prostatavergrößerung

Unter dem Einfluss des männlichen Hormons Testosteron wächst die Prostata lebenslang weiter und kann dadurch auch Probleme bei der Blasenentleerung hervorrufen. Man spricht von der gutartigen Prostatavergrößerung, die nur einer Behandlung bedarf, wenn sie Symptome verursacht. Die Symptomentwicklung kann schleichend sein und nur durch die urologische Untersuchung diagnostiziert werden (Sonographie). Die Therapie findet primär meist medikamentös statt, auch eine chirurgische Verkleinerung (vor allem bei Versagen der medikamentösen Therapie) ist möglich.


Prostatitis

Eine Prostatitis ist eine Entzündung der Prostata, die akut durch Bakterien hervorgerufen wird, oft große Beschwerden beim Wasserlassen hervorruft, schmerzhaft ist und meist Fieber hervorruft. Die Therpie sollte durch rasche Behandlung mit einem Antibiotikum erfolgen. Bei Übergang in einen chronischen Verlauf ist die Behandlung äußerst schwierig.


Prostatakrebs

Die bösartige Geschwulst der Prostata stellt den häufigsten Krebs des Mannes in Deutschland sowie die häufigste Krebstodesursache des Mannes dar. Bei rechtzeitiger Diagnose (Früherkennung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung) ist eine Heilung möglich. Zur Diagnostik gehören die Abtastung der Prostata, der sogenannte PSA-Wert, der im Blut untersucht wird, die transrektale Ultraschalluntersuchung und evtl. eine Gewebeentnahme. Die Behandlung erfolgt je nach Stadium des diagnostizierten Krebses chirurgisch, mittels Bestrahlung oder medikamentös. Manche Tumore lassen in Abhängikeit vom Alter des Patienten auch ein abwartendes Verhalten zu da der Prostatakrebs um so harmloser ist, je älter der Erkrankte ist.

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