Fluoreszenzdiagnostik

Zur Abklärung von Tumoren der Harnblase sowie in der Nachsorge. Photodynamische Diagnostik bei Blasentumoren in unserer Praxis.

In Deutschland erkranken ca. 16.000 Personen jährlich an einem Blasentumor. Bei Diagnosestellung handelt es sich in 75-85% um oberflächliche Tumore mit günstiger Prognose.

Trotz entsprechender Therapie erleiden 50-70% der Patienten ein lokales Rezidiv (neuer Tumor an gleicher Stelle), wobei in 10-20% ein Wachstum in die Tiefe (Infiltration der Muskulatur) auftritt, was die Behandlung erschwert, und Heilungsaussichten verschlechtert.

Problem ist oft die korrekte Tumorerkennung in der Endoskopie (Blasenspiegelung).
Während aus der Wand wachsende Tumore leicht erkennbar sind, ist die Entdeckung flach wachsender, im Niveau der Blasenwand befindlicher Blasenkrebse manchmal schwierig.

Zur Verbesserung der Tumorerkennung besteht die Möglichkeit der Anfärbung mit einem Spezialfarbstoff (5-Aminolaevulinsäure). Dieser Farbstoff wird eine Stunde vor der Spiegelung in die Blase eingebracht und färbt selektiv den Tumor an. Bei der anschließenden Blasenspiegelung mit Fluoreszenzlicht, leuchtet Tumorgewebe rot auf. Bei diesem Verfahren welches sonst ausschließlich in Universitäten oder großen urologischen Kliniken angeboten wird, kann eine zusätzliche Dimension in der Diagnostik des Blasentumors genutzt werden.

In Verbindung mit der konventionellen Blasenspiegelung, der Cytologie (Zelluntersuchung) im eigenen Labor, sowie Röntgen und Ultraschall können wir somit das gesamte Spektrum urologischer Diagnostik zur Erkennung möglicher Blasentumore in unserer Praxis anbieten.

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